Krisen, Learnings und Integration
Shownotes
🤍 Mehr über unsere Ausbildung "Human Foundations":
------
Diese Folge ist etwas anders. Heute sitzt Monya alleine vor dem Mikrofon und teilt fünf Erkenntnisse, die ihr Leben und ihre Sicht auf sich selbst in den letzten Jahren nachhaltig verändert haben.
Es geht um Erfahrungen, die man nicht einfach lesen oder verstehen kann, sondern erst wirklich begreift, wenn man sie selbst durchlebt. Über Krisen, Loslassen, Veränderung und die Frage, warum persönliches Wachstum oft genau dort beginnt, wo wir am liebsten fliehen würden.
Eine sehr persönliche Folge über innere Prozesse, emotionale Heilung und die kleinen Perspektivwechsel, die manchmal alles verändern.
Darum geht es in dieser Folge:
- Warum Schmerz erst heilen kann, wenn wir aufhören, gegen ihn anzukämpfen.
- Was „This too shall pass“ wirklich bedeutet.
- Weshalb persönliches Wachstum oft ein inneres Sterben erfordert.
- Warum du niemanden entwickeln oder verändern kannst.
- Wie Verletzlichkeit echte Nähe entstehen lässt.
- Weshalb unterschiedliche Wahrnehmungen so viele Konflikte verursachen.
- Die wichtigsten Learnings aus Monyas eigener Entwicklung.
Eine Folge über Loslassen, Bewusstsein, Selbstreflexion und darüber, wie aus Erfahrungen echte Weisheit entstehen kann.
Viel Spaß bei dieser Folge von Small Talk!
-----
Hier findest du Isi und Monya auf Instagram:
Transkript anzeigen
00:00:17: Hallo ihr Hübschen und willkommen zurück zu Smalltalk, wie ihr es gerade hört.
00:00:23: Bin ich heute alleine oder mit mir, wie ich meine Tochter dazu sagen pflege?
00:00:28: Sag mal, ich will dich alleine spielen!
00:00:30: Dann sag' ich, du spielst nicht alleine.
00:00:31: Du spielest mit dir so.
00:00:33: Und ich drehe heute und nehme heut ne Podcastfolge auf – Mit Mir.
00:00:40: Ich hab mir natürlich jetzt nicht ausführlich Gedanken gemacht, woüber ich heute im Deutsch sprechen möchte weil ich das eh nie so mache.
00:00:50: Ich bin ja ein spontaner Mensch, der auf den letzten Drücker den gemacht hat.
00:00:53: Aber ich hab mir gedacht, ich teile mal mit euch in dieser Folge ein paar Dinge die mich so gedanklich beschäftigen oder Dinge, die ich in den letzten Jahren vor allem gelernt habe und auch verinnerlicht habe.
00:01:10: also ich habe natürlich jetzt im Zuge Meine eigenen Entwicklungen und Erfahrungen, Auf- und Abs- und Krisen gelernt.
00:01:20: Das gewisse Dinge die ich schon wusste also die im Kopf schon etabliert waren noch nicht im Gefühl da waren das kennt ihr alle.
00:01:30: Alle kennen ja das Thema von Ja Ich weiß ja was ich machen muss.
00:01:33: ich habe vor viel darüber gelesen an so aber ich fühl es noch nicht.
00:01:37: Und Es gibt einfach Dinge Die ich durch die ja, Entwicklung oder meine Entfaltung oder wie auch immer.
00:01:46: Die ich jetzt verinnerlichen konnte und durch die Erfahrung dann erst sagen kann okay daraus ist jetzt irgendwie Weisheit geworden.
00:01:55: also integrierte Erfahrungen und auch wirklich das Learning dann Leben und nicht nur Wissen.
00:02:02: Das ist nicht nur bei euch so, dass es bei mir natürlich auch so, ein Zuge des Lebensdinger einfach... erst erfahren werden müssen, damit die wirklich integriert sind.
00:02:17: Das kennt ihr ja auch oder vielleicht kennt jetzt auch von euren Eltern früher, wenn ihr jetzt irgendwie erwachsen seid und denkt oh mein Gott das haben die gemeint, jetzt weiß ich erst, jetzt verstehe ich was sie gemeint hat.
00:02:27: und weil unsere Eltern oder andere Bezugspersonen oder andere Mentoren und so weiter und sofort können uns so viel erzählen.
00:02:35: erst wenn wir es erfahren Also wenn es ein Erfahrungswert wird, den wir hoffentlich konstruktiv integrieren und nicht gegen uns nutzen um unser Selbstwertgefühl wieder irgendwie runterzuschrauben dann erst sprechen wir in der Hinsicht von einer gewissen Weisheit.
00:02:55: Und ja ich habe jetzt mal fünf angesetzt, mal gucken.
00:03:02: eine Dinge die mich in der Zeit beschäftigt haben ist dieses Dieser Satz, also auch das geht vorbei.
00:03:14: Was auch immer da ist, dass gute gerade in deinem Leben oder diese Höhe, dieses Hoch was du gerade hast Auch das geht vorbei.
00:03:24: und das Tief was Du gerade hast in Deinem Leben Da kannst Du Dir auch sicher sein!
00:03:34: Ich habe mir über diesen Satz Gedanken gemacht, weil ich würde den aufteilen in Umstände oder in Gegebenheiten die wir nicht in der Hand haben.
00:03:44: Wie äußere Umständen wie Dinge die andere Menschen in der handhaben, wie Krisen die wir nie beeinflussen können also Dinge die wir nicht in derhand haben.
00:03:54: und dann gibt es einen Teil den wir sehr wohl in der Hand haben so im Bezug auf wie wir mit Dingen umgehen wie wir sie verarbeiten Was wir daraus lernen, was wir zulassen.
00:04:07: Welche Prozesse wir blockieren und so weiter und so fort.
00:04:10: Und ich glaube dieses This To Show Pass hat zwei Anteile einen der wie gesagt nicht in unserer Hand liegt und einen der sehr wohl in unserer hand legt.
00:04:21: Ich glaube schon dass das Leben wie es in so einer Art Sinuskurve verläuft, ja.
00:04:29: Das Sinuskurve ist ja so wellenförmig und nach einem Auf kommt auch mal ein Ab und nach dem Hoch kommt auch mein Tief.
00:04:38: Und diese Welle können wir eigentlich aber nur reiten wenn wir gewisse innere Zustände und Gegebenheiten verstanden haben und uns auch dafür öffnen.
00:04:56: Weil, was meine ich damit?
00:04:58: Sagen wir mal du bist gerade in so einer richtigen Krise.
00:05:03: Und was ja viele Menschen an dem Moment machen ist dass sie sich sehr stark damit identifizieren das sie sehr starken diese selbst Mitleids Abwärtsspirale gehen.
00:05:21: von wegen dieses Warum passiert mir das?
00:05:25: Warum geht's mir nur so, allen anderen geht es besser und ich armes Ding.
00:05:30: Und anstatt in dem Moment oder in diesem Tief erstmal alles zuzulassen was da ist damit diese Krise quasi durch einen fließen kann und dann wieder auch rausgeht was auch immer sie mit sich bringt?
00:05:52: Mir ist nämlich selber aufgefallen kurz nach der Trennung, als ich mir diese Wochen Zeit genommen habe um wirklich alles zu fühlen.
00:06:02: Weil ich einfach vom Typ her jemand bin, der früher keinen Zugang zu seinen Gefühlen hatte und der sehr verschlossen ist oder der sehr viel gedeckelt hat.
00:06:14: Das hat natürlich auch so einen Ursprung in der Kindheit
00:06:16: usw.,
00:06:17: aber es hat mich viel Arbeit gekostet diesen emotionalen Zugang wieder zu finden und ihn auch beizubehalten.
00:06:26: Und als ich dann nach der Trennung gemerkt habe, okay es tut jetzt weh und das ist eigentlich überwältigend.
00:06:33: aber ich wusste auch gleichzeitig wenn nicht jetzt mich diesem Schmerz nicht hingebe und wenn ich den nicht komplett fühle, dann weiß ich ganz genau, dann verschleppe ich das.
00:06:45: Wenn ich das verschlepe ja und erstmal dann irgendwo in die hinterste Ecke von meinem System packe dann wird es wieder triggerbar, dann nehme ich das mit in die nächste Beziehung.
00:06:55: Dann ja bestimmt ist irgendwie aus meinem Unterbewusstsein meine Entscheidungen mit und so weiter und sofort.
00:07:01: also habe gesagt okay ich kenne mich in der Hinsicht und ich gebe mir jetzt diesen ganzen Schmerz hin.
00:07:10: Ich habe mich in der Zeit beobachtet, also es ist immer vielleicht kennen das Leute die schon länger an sich arbeiten.
00:07:16: Eines der spannendsten Dinge ist wenn du dich nicht mehr mit deinem Emotion und deinen Gedanken identifizierst.
00:07:23: Also wenn du checkst ich habe Gedanken und ich habe Gefühle anscheinend ich bin mein Gedanke und ich bin meinen Gefühl Wenn ich verstehe dass ich eigentlich noch innerlich einen ein Beobachter habe also den jemanden von außen oder von innen quasi, die Gedanken und die Gefühle beobachten kann ohne da komplette Reihen zu zoomen um sich darin zu verlieren.
00:07:47: Also deswegen sage ich ja auch ganz gerne nicht mehr Ich bin wütend oder ich bin traurig sondern ich fühle Wut, ich fühl Trauer, ich fülle mir auch immer Einfach nur auch um in meinem Reading diese... ...diese losgelöste Identifizierung dann nochmal darzustellen.
00:08:05: Ja weil das macht ja auch was.
00:08:08: Und mir ist am Anfang aufgefallen, dass dieser Schmerz besonders stark war.
00:08:17: Wenn ich vorher Gedanken hatte wie Oh mein Gott!
00:08:22: Was wird jetzt aus meinem Leben?
00:08:24: Was ist jetzt damit?
00:08:25: und oh Gott die Familie ist kaputt und jenes und dies also... Ich habe immer gemerkt wenn meine Gedanken in so einer Selbstmitleids, ich armes Ding, Spirale gegangen sind.
00:08:39: Dass dann der Schmerz dazu viel intensiver wurde?
00:08:44: Das ist viel schlimmer wurde.
00:08:45: und irgendwann habe ich das bemerkt, dachte mich ganz kurz also immer wenn ich gedanklich in so einen selbstmitleid ding gehe, wo ich auch auf mich von außen gucke, ich armes Ding und meine arme Tochter und Arme und mein Gott ist das alles viel, viel schlimmer geworden.
00:09:03: Und dann war das so als würden mich meine Gedanken tiefer in diesen Schmerz reinbohren.
00:09:10: Also es war kein releasendes Fühlen also keine Art, meine Gefühle zu fühlen dass sie danach auch gehen können.
00:09:21: Dass die Gefühler wie eine Welle sind, dass die kommen und gehen dürfen wenn man sie zulässt nicht daran festhält und zwar dann sofort sondern es war eher so dann erst rechts, so wie es daran angehaftet war.
00:09:32: So dass ich es recht nicht einfach durchfühlen konnte sondern ich war mit total angehafted und identifiziert und habe mich in dieser Opferrolle gesult usw.
00:09:47: Und dann wurde das Schmerz immer heftiger und da hab' ich das bemerkt.
00:09:50: Ach krass!
00:09:52: Wie ist es denn eigentlich wenn ich nur den Schmerzwülle ohne die Geschichte, die ich mir dazu erzähle?
00:10:00: Weil die Geschichte, die wir uns zu dem Schmerz erzählen ist das was nicht zulässt dass wir durch dieses Tief durchgehen.
00:10:08: Dass es durch uns durch fließen kann.
00:10:11: Sondern es ist nämlich genau das was uns daran anhaften lässt weil wir uns dann in den Moment damit identifizieren weil wir in dem moment denn daraus ja eine Art Selbstbild kreieren.
00:10:25: in dem Moment, weil es uns auf irgendeine Art und Weise dient.
00:10:29: Ich arme ich, arme die kann ja wahrscheinlich gar nicht dafür dass ich gerade bin wo ich bin.
00:10:34: Und ich bin nur das Opfer am Ende des Tages.
00:10:38: also nicht dass es wahr ist sondern in der eigenen Wahrnehmung wo ich armes Ding dir zu viel Schmerz erleiden muss und ihr ganzes Leben umkrempeln muss usw.
00:10:47: Sofort In dem moment indem ich das bemerkt habe und aufgehört habe, das zu machen.
00:10:54: Und immer meine Gedanken sehr stark beobachtet haben in welche Richtung gehen gerade meinen Gedanken?
00:11:01: Und dass ich dir dann auch abfange und sagen halt nein stopp einfach so.
00:11:05: und das stimmt überhaupt gar nicht So.
00:11:07: Ich fühle jetzt den Schmerz ohne Dass sich dazu eine komplette Geschichte mache.
00:11:13: Das hat mir unglaublich geholfen durch diesen schmerz zu gehen und das durchzufühlen eine Art und Weise, ja das ist ganz auf einer Art undweise zu machen, die dafür sorgt dass es auch gehen kann.
00:11:28: Und das ist Teil dieses this too shawl pass.
00:11:33: also das geht erst vorbei wenn ich natürlich mich dafür öffne das so zu fühlen dass es ausgehen kann ohne dass sich dann mit der Geschichte dazu identifiziere und mich dann immer wieder da reinsohle.
00:11:49: Das heißt Diese Sinus-Kurve des Lebens, diese so wellenförmig aussieht.
00:11:55: Die kann ja erst durch uns durchfließen wenn wir die inneren Blockaden dazu abbauen also wenn mir die Anhaftung, die Identifizierung damit, die die Selbstmittelheitsspirale dass das was andere für uns denken könnten in dem Moment, die Zukunftsängste, die wir sowieso nicht beeinflussen können.
00:12:19: Wenn wir das so aus dem In-Uns bei Seite räumen und Platz dafür schaffen, dass sie Dinge durchfließen können, dass der Körper seinen Prozess machen darf in der Hinsicht oder sich dann aber ganz genau auf meinen Geist achte Dann bin ich auch der Bezeugung, dass this too short pass Und es gilt übrigens nicht nur für Krisen.
00:12:43: Das gilt auch genauso, wenn du gerade jetzt irgendwie hoch in deinem Leben hast.
00:12:48: Weil da passiert nämlich oft genau das Gegenteil, dass Menschen grade merken oh mein Gott wie geil ich hab grad ein Hoch!
00:12:54: Wie schön es ist und dann anscheinend so genießen.
00:12:58: Anstatt im jetzigen Moment Wert zu schätzen und dankbar dafür zu sein, dass es gerade ist, wie's ist leben die meisten dann schon in der Angst, dass sie schon wieder gehen könnte Und versuchen dann auch da, daran Haften zu bleiben ist um jeden Preis festzuhalten.
00:13:18: Was dafür sorgt dass das sehr anstrengend ist, dass du den Moment nicht wirklich genießen kannst und dir nicht präsent erlebst weil du gedanklich schon in diesem Szenario bist.
00:13:33: was es wenn es gehen könnte.
00:13:34: Es ist so schön, ich habe so viel Angst dass es gehen könnte.
00:13:38: Das sind die Beisen das ja die Dinge die wir nicht in der Hand haben.
00:13:41: und auch da auch in dem hoch heißt es dass man geistig aus dem Weg gehen muss und das auch durchfließen lassen muss.
00:13:53: Dass man das genießt, dass es momentan ist und dass man dankbar dafür ist dass es gerade da ist Es zulässt und nicht dann wieder gegen das kämpft, was bereits ist.
00:14:10: Ich glaube, dass es unter dem Strich darum geht.
00:14:14: Das Leid oft daraus entsteht, dass wir gegen das Kämpfen, was bereit da ist also im Sinne von gegen den Schmerz und die Geschichte oder dagegen, dass sie vielleicht verlieren könnten, anstatt dass wir einfach sagen okay so ist es gerade und was muss ich zulassen?
00:14:34: gehen lassen, fühlen, entblockieren damit es seinen Prozess macht.
00:14:42: Und das ist etwas was ich vorher schon verstanden hatte aber durch die Beobachtung und durch mein Eigenprozess ist nochmal ganz anders reingesickert ist.
00:14:59: Dafür bin ich auf jeden Fall dankbar weil am Ende des Tages niemand hat mir Ich stelle ihn gehochst versprochen.
00:15:09: Und auch da, und das gilt natürlich nicht für jeden.
00:15:11: Das ist auch kein ... Wie heißt es?
00:15:14: Schönreden von Dingen aber... Für mich ist es so dass meine größten Entwicklungsschritte passiert sind in den Krisen.
00:15:29: Wenn ich diese Dinger integriert habe und wenn ich daran gewachsen bin dass dann noch mal, was dann darauf folgt nochmal ein anderes Hoch ist.
00:15:41: Weil mehr Bewusstsein weil ich vielleicht eine andere Meinzel entwickelt habe, weil ich irgendwie vielleicht dann doch bessere Grenzen gesetzen kann durch das, was ich gelernt habe im Tief Ich mich vielleicht innerlich besser abgrenzen kann von Dingen die von außen kommen ja?
00:15:58: Weil ich gelernt hab vielleicht fürsorglich mit mir umzugehen in den Krisen und mir das geholfen hat Ja und so weiter und sofort also Am Ende des Tages haben wir nicht immer in der Hand, was uns passiert.
00:16:09: Aber wir haben immer an der hand wie wir damit umgehen und Wie gesagt nicht jede krise birgt die möglichkeit dass man jetzt irgendwie super gestärkt rauskommt.
00:16:22: aber dann Es ist vielleicht einfach nur das man sie durch fließen lässt und dass man guckt okay Was habe ich in der hand und wo kann Ich mir hilfe holen?
00:16:30: weil übrigens auch eins meiner wichtigsten learnings ich brauche in Krisenhilfe.
00:16:37: Und die darf ich auch annehmen, so um dadurch zu kommen und dann durch dieses Tiefzukommen muss ich nach Hilfe fragen beziehungsweise darf sie auch an nehmen wenn sie kommt und das geht natürlich nicht, wenn ich mich da nicht zeige dass es mir nicht gut geht.
00:16:57: Das wie gesagt auch das bin ich nicht der Ansicht, dass man das jedem Menschen zeigen muss ja aber man hat hier seinen vielleicht sein Kreis, der einem wichtig ist oder von Menschen, die man liebt und hier einen lieben.
00:17:10: Und sich da zu öffnen kann helfen und trägt auf jeden Fall dazu bei.
00:17:17: das This to show a pass – zu hundert Prozent!
00:17:23: Ja so viel zu diesem Gedanken.
00:17:28: Dann habe ich mir über ein anderes Thema Gedanken gemacht nämlich über das Sterben.
00:17:38: Das meine ich gerade nicht unbedingt körperlich.
00:17:43: Wenn wir vom Sterben reden, dann ist es oft so dass wir das natürlich auf unseren irgendwann den Todestag beziehen und dass das dann wie eine Art Ereignis ist und dann stirbt man.
00:17:56: Und das kann passieren durch Schicksalsschläge, Autounfälle usw.
00:18:01: Aber für mich ist es so, das Bewusstsein darüber zu haben Dass das Leben endlich ist und dass es eigentlich die Bedingung fürs Leben ist.
00:18:20: Jeder von uns lebt nur mit der Bedingungen, dass er oder sie irgendwann stirbt so Und dass wir ja eigentlich nicht an einem Tag sterben, wenn wir eines natürlichen Todes sterben Sondern, dass wir jeden tag hier natürlich des Elterwerden dem Ereignis immer etwas näher kommen und dass täglich ein kleiner Schritt in Richtung Tod ist.
00:18:45: Und was natürlich, wenn man das weiß?
00:18:48: Das Leben auf der anderen Seite so viel wertvoller macht.
00:18:51: Weil die Zeit, die wir haben und das Leben, was wir haben – und dass wir jeden Morgen aufstehen oder atmen – ist keine Selbstverständlichkeit auch da.
00:19:02: Niemand hat uns versprochen, dass wir am nächsten Tag aufwachen!
00:19:11: Also zum einen der körperliche Gedanke dazu und dann ist es ja auch so, durch die letzten Prozesse der letzten Jahre ist es oft auch ein inneres Sterben.
00:19:22: Also eine Sterben der Identität, die man sich über die letzten Jahre vielleicht aufgebaut hat – Ja?
00:19:31: Durch Erfahrungen, durch kulturelle Einflüsse, durch Rollenbilder diesen Avatar, den man erschaffen hat passieren vielleicht Schicksalschläge oder man will vielleicht auf ein nächstes Level hoch.
00:19:47: und dann ist die Frage, was in mir muss ich sterben lassen damit ich weiterleben kann.
00:19:56: In einer anderen Version welche Eigenschaften?
00:20:00: Welches Bild von mir?
00:20:03: Welche Illusion muss sterben lassen, um weiterzugehen.
00:20:07: Um nicht anhaften zu bleiben und nicht vielleicht in dieser Selbstmitleidsspirale irgendwie zu verharren.
00:20:15: Also was von mir muss ich gehen lassen?
00:20:17: Welche Geschichte von mir über mich selber muss ich sterbenlassen?
00:20:21: Welcher Vorstellung der Zukunft muss ich Sterben lassen?
00:20:28: Was darf gehen damit ich möglichst authentisch und in meiner Essenz bin.
00:20:38: Und ich glaube, dass das ein lebenslanger Prozess ist.
00:20:41: also wenn man jetzt zum Beispiel über mir sich trennt oder getrennt... Also dass man quasi gemeinsam entscheidet sich zu trennen in der Hinsicht denn muss man unglaublich viel sterben lassen sei es von die Zukunftvorstellungen, sei es wie man ein Kind aufzieht, wie man sein Leben gestaltet, also eigentlich alles.
00:21:04: Und das ist ja nicht nur ein Bezug auf einer Trennung.
00:21:08: Sondern es ist immer so, wenn man zum Beispiel etwas möchte oder man hat eine Sehnsucht in bestimmte Richtungen und man merkt, dass man – wie man jetzt ist oder mit all den Blockaden, mit allen Themen, mit all der Einschränkung, mit aller Illusionen und der Vorstellung und diesem Selbstbild da nicht hinkommt.
00:21:28: Und dann ist die Frage was darf man gehen lassen?
00:21:33: muss ich quasi arbeiten, wo darf ich eine neue Perspektive einnehmen?
00:21:38: Wo darf ich meine Wahrnehmung hinterfragen.
00:21:41: Wo muss sich die Vorstellung eines Lebens, eines perfekten Lebens, des Bilderbuchlebens, einer Bilderbuchfamilie, einer perfekte Beziehung oder wie auch immer gehen
00:21:54: lassen?".
00:21:56: damit ich da hinkomme, damit ich mich auch mit dem was jetzt gerade ist auseinandersetze wirklich und von dem Ort aus losgehe wo ich grade wirklich stehe.
00:22:07: Anstatt mich andauernd in den Kampf zu begeben zwischen der Realität und das was in meinem Kopf stattfindet.
00:22:13: Und ja es ist ein ständiges inneres Sterben.
00:22:19: Sterben lassen des Egos, sterben lassen der Vorstellung, gehen lassen von Themen von Blockaden um sich weiter zu entfalten, um vielleicht das zu machen was man eigentlich aus tiefsten Herzen möchte.
00:22:34: und es macht aber Angst.
00:22:35: Das macht nämlich sehr viel Angst.
00:22:36: gerade dass ego stirbt nicht leise das wird sich mit Händen und Füßen werden und weil viele Menschen oder bevorzugen das bekannte Leid über das unbekannte Glück.
00:22:50: deinem Verstand ist ja scheißegal ob du glücklich bist Der Wille, Sicherheit und Sicherheit heisst Kennig.
00:22:59: Kenne ich kann ich einschätzen ja?
00:23:02: Und das heißt wenn man versucht das zu machen die Dinge gegenzulassen gibt es auf jeden Fall innerlichen Gegend von deinem Verstand von deinm Ego.
00:23:15: und Das genau zusehen und auch mit Mitgefühl zu betrachten und trotzdem weiterzugehen ist nicht einfach Es ist nicht einfach.
00:23:28: Aber es lohnt sich und das ist aber auch anstrengend, muss ich sagen.
00:23:33: Aber die Frage ist was man halt für sich möchte?
00:23:36: Viele Menschen entscheiden auch und vielleicht kennt ihr das auch von euch selbst oder von eurem Umfeld von den Eltern und so.
00:23:41: Entscheinen sie sich auch an diesem Rahmen, den Sie sich selber gebaut haben in diesen festgefahrenen vier Wänden, geistigen Vierwänden drinnen zu bleiben weil es bekannt ist und weil es vermeintlich sicher ist.
00:23:57: Aber es ist vielleicht nicht erfüllend.
00:24:00: Und das muss jeder für sich entscheiden, manchmal pusht ein, das Leben in die Richtung und hat man dann die Wahl zu gucken, möchte ich gehen oder nicht?
00:24:11: Manchmal passiert das enttrimmlich motiviert.
00:24:15: Wobei ich glaube, dass es öfter durch so einen Arschtritt vom Leben passiert natürlich.
00:24:20: Wir sind sehr gemütliche Wesen und bewegen uns ungern wenn er's nicht weh tut.
00:24:28: Genau, das ist auch ein Gedanke der mich in letzter Zeit öfter beschäftigt.
00:24:36: Dann?
00:24:37: Eine meintere GedanKE, die mich irgendwie beschäftigt hat... ...ist das Thema mit.
00:24:42: du kannst einfach niemanden irgendwo hin entwickeln.
00:24:48: und auch dass es etwas was sich logisch anhört haben wir alle schon hundertmal gelesen.
00:24:54: auch ich aber auch ich habe mich dann dabei erwischt in den letzten Jahren wie ich Menschen, also wie ich quasi Menschen in meinem privaten Umfeld jetzt nicht beruflich.
00:25:06: Wo du ganz klar ein gewisses Potenzial siehst und die Größe in einem ja?
00:25:13: Und dann, wie ich dann versucht habe diese Menschen den Menschen so zu helfen dass sie sich in diese Richtung entwickeln was erstens super übergriffig ist weil Wenn die andere Person das nicht will, hohe
00:25:30: M.I.,
00:25:30: dass ich sage, ich sehe eine Potenzial und gehe mal in die Richtung ... Aber es hatte was auch damit zu tun, dass es mir wahrscheinlich mehr Sicherheit gegeben hätte, wenn diese Menschen sich eher in die Richtungen entwickeln.
00:25:46: Also man hat ja immer irgendeinen Gewinn von etwas.
00:25:49: Was war denn eigentlich meine Motivation?
00:25:52: Und ich glaube, meine Motivaion war oft dann die Unterbewusste natürlich, die ich dann erwischt habe und sterben lassen musste.
00:25:59: Ist wenn dieser Mensch oder diese Person sich so und so entwickelt?
00:26:02: Dann bin ich sicher!
00:26:04: Dann kann ich das Fortführung führen, dann kann ich bleiben... Dann hab' ich auch einen Gewinn daraus, da bin ich vielleicht nützlich für die Beziehungen wie auch immer aber du kannst niemanden irgendwo hin entwickeln.
00:26:21: Und das, Leute rate ich auch im Dating.
00:26:23: Bitte datet auch kein Potenzialnis!
00:26:25: Das mache ich auch immer damit wenn ich das sage.
00:26:28: Wirklich die jetzige Version eines Menschen kennenzulernen oder wahrzunehmen und dann für sich selber zu entscheiden womit kann ich leben und womit nicht?
00:26:43: Wo ist es für mich nicht mehr wertekonform?
00:26:46: aber wo kann man Dinge überbrücken?
00:26:48: und dann hat man die Entscheidung egal wie weh das tut den Menschen so stehen zu lassen und zu gehen oder aber dazu bleiben, um das zu achten.
00:27:05: Und dem Prozess und das Prozesstempo des anderen zu respektieren.
00:27:11: Das ist ja auch etwas was Paare immer sehr gerne machen in Beziehungen, dass sie dann versuchen die anderen irgendwo hinzuentwickeln.
00:27:18: Aber Leute wenn jemand nicht intrinseisch motiviert ist Wird die Person das nicht machen?
00:27:25: Das Gleiche gilt übrigens auch für mich.
00:27:27: Niemand kann mich in irgendeine Richtung entwickeln oder manipulieren, oder pushen und wie immer.
00:27:34: Wenn ich das nicht von innen heraus will... Also ich muss es wollen!
00:27:39: Und wenn es nicht da ist dann hat er seinen Grund.
00:27:43: Auch wenn ich die Konsequenzen kenne.
00:27:45: aber wenn ich in dem Moment nicht kann oder nicht will Dann kann die andere Person sich noch so auf den Kopf stellen, dann würde es nicht passieren.
00:27:54: Was wir aber ganz gerne machen ist, das wird es einem persönlich nehmen.
00:27:57: Aber ich habe doch alles gegeben und auch alles gemacht.
00:27:59: Warum gehst du nicht diesen Schritt?
00:28:01: Warum machst du das denn nicht?
00:28:02: Weil du mich nicht liebst, weil ich ja nicht wichtig genug bin – wie auch immer!
00:28:07: Aber daran liegt's nichts.
00:28:09: Es braucht eine intrinsische Motivation, es braucht eine Bereitschaft dieser Mensch diesen Entwicklungsschritt machen will oder halt nie tut.
00:28:21: Und darauf kannst du halt nicht bauen, du kannst schauen okay wie weit ist das konform?
00:28:27: und wann muss ich jemanden auch einfach da so stehen lassen?
00:28:31: Und wann muss sich Dinge überbrücken?
00:28:33: Um wann darf ich hinterfragen dass die Tatsache, dass die andere Person nicht in ihr Potenzial geht was es mit mir macht in dem Moment?
00:28:41: also warum ist es mir denn so wichtig dass die anderen Personen es macht?
00:28:44: Es ist wirklich nur wohlwollen Oder ist es, weil ich dadurch etwas bekäme?
00:28:49: Was ich mir gerade nicht selber geben kann.
00:28:52: Also das ist etwas was ich tatsächlich jetzt so verinnerlicht habe Ich kann niemanden irgendwo hin entwickeln.
00:29:01: Eine Beziehung kann es, eine Begegnung können es Aber da muss immer die Komponente der Freiwilligkeit da sein Das Anbieten des Austausches und eine Secret Agenda dahinter, wo man jemanden versucht ja jetzt in sein Potenzial zu pushen.
00:29:18: Nein Leute, könnt ihr nicht!
00:29:20: Man kann niemanden irgendwo hin pushen wenn die Person nicht bereit ist selbst zu gehen.
00:29:26: und das ist etwas... Das ist ein Learning was für mich beendet und integriert ist.
00:29:32: Was sehr lange gedauert hat.
00:29:33: auch das hatte seine Ursprünge in der Kindheit.
00:29:39: aber Da habe ich mir auch viele Gedanken gemacht und die Umsetzung davon schaffe ich, aber es manchmal wirklich nicht einfach.
00:29:52: Weil dann heißt das, dass man die Konsequenzen ausführen muss, die damit einhergehen wenn man das wirklich erkennt.
00:30:00: Und ja auf jeden Fall ein Learning wofür ich dankbar bin und was aber auch sehr anstrengend war.
00:30:10: Okay, dann Leute!
00:30:13: Was ich auch gelernt habe, ober ich mir viele Gedanken gemacht habe ist folgendes.
00:30:18: Ich habe gelernt über mich selbst in den letzten Jahren dass wenn ich verletzt werde das sich dann sehr stark rationalisiere und analysiere.
00:30:35: Das heißt anstatt meinem gegenüber oder meiner gegenüber zu sagen hey!
00:30:43: Das hat mich gerade verletzt.
00:30:47: oder ich bin verletzt gerade, oder ich habe Angst.
00:30:50: Oder ich bin unsicher.
00:30:53: Fängt man Verstand an die Dinge extrem zu analysieren und zu rationalisieren und es zu erklären?
00:31:01: Und dann hab' ich früher diesen Erklärbär gemacht in der Hinsicht im Sinne von Ah ja ok, da können wir schauen was kann!
00:31:08: Da, da, da!
00:31:08: Und hat versucht denn die Sachen im Kopf zugreifen und der anderen Person zu erklären was grad los ist anstatt dass ich einfach sage, Ich bin verletzt.
00:31:22: Und das ist etwas von dem ich dachte, dass ich das bereits mache und das mach' ich auch bei niedrigeren Verletzungsgrade.
00:31:31: aber ich habe gemerkt wenn ich mich tief verletze fühle.
00:31:35: also je tiefer Das Gefühl der Verletzung ist, desto höher ist dieses rationalisieren und analysieren geworden.
00:31:44: Und als ich das gecheckt habe, dachte ich mir meine Fresse.
00:31:48: Weil natürlich dann auch die Gespräche dadurch in eine andere Richtung gegangen sind anstatt dass man über das spricht worum es eigentlich wirklich geht und das ist dieses Thema Verletzlichkeitschaft näher und den A-Vater, den ich mir denn angezogen habe Leute ohne's zu merken.
00:32:07: Es hat mich sehr viel Reflexion gekostet, dass ich mich selber dabei erwischt habe das zu machen.
00:32:15: Denn ich hätte vorher gesagt, ich mach' es auf jeden Fall schon!
00:32:17: Na klar kann ich das sagen, da-da-da...bis ich verstanden hab irgendwie nicht weit mal ganz kurz darunter habe ich das nicht gemacht.
00:32:23: und das war dann die Kommunikation und das sind die Konsequenzen davon.
00:32:27: anstatt mich der anderen Person zu zeigen und direkt zu sagen hey wo sieht's aus?
00:32:32: Das macht es mit mir und nicht den andern erstmal zu erklären und zu analysieren was gerade eigentlich hier schiefläuft.
00:32:39: Don't do that nicht eurer Aufgabe.
00:32:42: Eure Aufgabe ist es euch zu zeigen oder mich zu zeigen.
00:32:46: in dem Moment, wenn es mit jemandem ist der mir wichtig ist und wenn ich wirklich dafür... Wenn ich in die Begegnung gehen möchte, wenn ich wieder in die Verbindung gehen will dann wird das garantiert nicht über eine fette Analyse gehen sondern über das sich zeigen und dass sich verletzlich machen Weil verletzlichkeit schafft nie.
00:33:09: Ja, das ist mein eigener Satz und trotzdem auch das ist ein Prozess um mich dabei erwischt zu haben war auf jeden Fall da muss ich ja fast lachen, weil ich dachte so wie ich mich einfach selber verarscht habe.
00:33:20: Das ist kein Spaß.
00:33:24: So viel dazu.
00:33:25: und dann wo will ich mir auch sehr viele Gedanken mache.
00:33:29: fünftens ist es hatten wir hier schon mal aber Ich muss einfach sagen dass das Thema Wahrnehmung Und unterschiedliche Wahrnehmungen.
00:33:39: Eine Riesensache ist Leute, je mehr ich mich auch jetzt im Zuge des Skriptes für Human Foundation damit beschäftigt habe und noch mehr verstehe was alles dahinter passiert desto mehr kann ich auch rückwirkend Situation verstehen die passiert sind und es fällt mir so stark in meinen paar Coachings auf Gott, also ich hatte jetzt vor kurzem ein paar Coaching.
00:34:08: Da war das halt spannend und er hat gesagt ja um was ich auch nicht verstehe.
00:34:12: wir sitzen da und dann erzählt sie unseren Freunden von einer Situation und dann lügt sie einfach Sie lübt!
00:34:19: Sie erzählt nicht so wie es war Und dann lässt die auch noch Sachen weg Die mich betreffen lässt sich einfach weg und dann die Person sagt dann so Was?
00:34:30: Das ist so.
00:34:32: War das für mich?
00:34:32: Ich lübe doch überhaupt nicht.
00:34:34: Du lässt doch auch Dinge weg, die dann für mich wichtig
00:34:37: sind.".
00:34:37: Und es ist so krass!
00:34:38: Die Unterstellung ist, wenn man nicht versteht wie Wahrnehmung funktioniert und dass jeder von uns eine andere Wahrneemungsbrille aufhat, die geprägt ist von Themen, von Erfahrungen, von Kindheit, Kultur, Rollenbilder Traumata, Familiensysteme... Sorgt dafür, also diese Wahrnehmungsbrille die so eingefärbt ist sorgt dafür dass wir die gleiche Situation ganz unterschiedlich interpretieren bewerten wahrnehmen und Interpretieren habe ich schon gesagt.
00:35:12: Und dann das kennt jeder von euch.
00:35:14: Jeder von euch kennt die Situation, dass er vielleicht mit seinem Partner oder seiner Partnerin oder Freunden irgendwo war und dann hört man nicht andere Personen erzählen, sagt man so hey wo war die denn?
00:35:22: Das war doch überhaupt gar nicht so!
00:35:23: Das war ganz anders.
00:35:24: So und es ist ja keine Absicht sondern Es geht darum, was unser Gehirn wahrnehmt.
00:35:30: Was für unser Gehren wichtig ist.
00:35:32: Was bei uns Emotionen auslöst.
00:35:34: und dann gibt es Dinge die werden einfach ausgeblendet.
00:35:36: Dann ist das keine bösartige Absicht.
00:35:40: oder man muss sich dessen bewusst sein dass man selbst eine Wahrnehmensbrille aufhat und die andere Person auch.
00:35:46: Und das kannst du sowohl übertragen auf deine Beziehungen, auf der Arbeit mit Kollegen, mit deinem Chef und deiner Chefin.
00:35:52: Auf deine Eltern kannst du es beziehen, auf deine Geschwister, deine Freunde, auf deinen Partnerinnen.
00:35:59: Wenn man das wirklich versteht aber auch checkt dass man vor allem selber eine auf hat ja?
00:36:05: Und die mal hinterfragt dann versteht man auch viel mehr.
00:36:11: also oder denn kann man auch ganz anders in Konflikte reingehen oder in so Diskussionen.
00:36:16: Das ist so ein Game-Changer zu verstehen, dass keiner von uns die Situation und Realitäten gleich wahrnimmt.
00:36:25: Das heißt nicht, dass man lügt, bösartig oder falsch ist in dem Moment, sondern einfach anders wahrnimmend.
00:36:34: Das fehlende Wissen sorgt dafür, dass man die Wahrnehmung als anderen persönlich nimmt.
00:36:38: Dass man sich angegriffen fühlt.
00:36:40: Dass Man sich verteidigt rechtfertig auf einen Anderen losgeht.
00:36:44: Dass der andere dann herabwertet oder sich selber herabwertet fühlt an Schatz zu verstehen.
00:36:50: ok pass mal auf so habe ich das wahrgenommen.
00:36:52: erklär mir bitte deine Wahrnehnung zeige mir mal nimm mich mehr mit in Deine Wahrnehmung und was du gesehen hast was du interpretiert hast.
00:36:59: okay spannend schau Mal So habe ich das gesehen, so habe ich es interpretiert.
00:37:02: Das ist meine Perspektive.
00:37:04: Komm mal hier rüber!
00:37:05: Ich zeig dir mal von meiner Ecke aus wie das für mich aussieht.
00:37:08: Alles klar okay und das wie gesagt das haben wir schon oft erwähnt aber das wirklich zu verinnerlichen ist nochmal ein absoluter Game Changer.
00:37:20: und dass wie gesagt nicht nur in Bezug auf mein Privatleben sondern auch vor allem mit Zug auf meine Arbeit Und das nochmal meinen Klienten an das näherzubringen, hat bei denen auch zu großen Fortschritten geführt.
00:37:35: Die EZ und ich haben ja so einen Selbstlernkurs für Menschen, die mit Menschen arbeiten.
00:37:40: Das heißt Human Foundation.
00:37:42: Da geht es wirklich darum dass wir den Menschen dreihundertsextig Grad verstehen also aus Sicht der Psychologie des Nervensystems, der Biologie aus emotionaler Sicht Möhren oder einer Sicht und so weiter und sofort.
00:37:56: Und da haben wir auch ein ausführliches Kapitel zum Thema Wahrnehmung unter anderem, und da kann ich nur jeden der wirklich eigenverantwortlich sich bessern möchte, der ja verantwortungsbewusst begleiten will dazu das nötige Werkzeug und Wissen braucht, kann ich mir dazu einladen mal in diesen Kurs zu kommen.
00:38:24: Das Ganze könnt ihr in eurem Tempo machen, es ist ein Selbstlernkurs und es gibt Aufgaben dazu, es gibt Skripte dort, ihr habt eine Möglichkeit euch mit anderen auszutauschen.
00:38:34: Und ja, das könnt ihr mir gerne in die Show Notes gucken.
00:38:38: Da werde ich euch den Link verlinken oder posten.
00:38:44: So!
00:38:46: Das war's von mir an der Stelle.
00:38:49: Ich hoffe, ihr konntet das eine oder andere so'n bisschen mitnehmen.
00:38:53: Das sind die Dinge, die mich in letzter Zeit so stark beschäftigt haben.
00:38:56: Über die ich mir viele Gedanken gemacht habe... ...die ich versucht habe zu integrieren oder bereits integriern konnte.
00:39:02: Die ich gehen sterben lassen durfte, wo ich mich mehr hingehen durfte,... ...wo ich mehr hinter Fragen reflektieren darf.
00:39:09: und ich hoffe es hat dem einen oder anderen an der Stelle auch etwas geholfen.
00:39:14: Und ich freue mich auf das nächste Mal dann hoffentlich wieder mit der EZ!
00:39:19: Tschüss.
Neuer Kommentar